Gruppe 1558  Hameln

 

Briefe gegen das Vergessen

Tag für Tag werden Menschen gefoltert, wegen ihrer Ansichten, Hautfarbe oder Herkunft inhaftiert, ermordet verschleppt oder man lässt sie "verschwinden". AMNESTY INTERNATIONAL veröffentlicht regelmäßig drei Einzelschicksale, um an das tägliche Unrecht zu erinnern. Internationale Appelle helfen, solche Menschenrechtsverletzungen anzuprangern und zu beenden.

 Sie können mit Ihrem persönlichen Engagement dazu beitragen, dass Folter gestoppt, ein Todesurteil umgewandelt oder ein Mensch aus politischer Haft entlassen wird.

Schreiben Sie bitte im Interesse der Betroffenen höflich formulierte Briefe an die jeweils angegebenen Behörden des Landes.Sollten Sie Antwort auf Ihr Appell-Schreiben erhalten, schicken Sie bitte eine digitale Kopie an:

info@amnesty.de

 KAMBODSCHA:  TEP  VANNY

TEP VANNY

Tep Vanny ist eine Symbolfigur für friedlichen Aktivismus in Kambodscha. Sie ist im Gefängnis, weil sie sich mutig für die Rechte von anderen eingesetzt hat. Die Wohnrechtsaktivistin tritt seit fast zehn Jahren für ihr im Zentrum der Hauptstadt Phnom Penh gelegenes Viertel ein, aus dem die kambodschanische Regierung bereits Tausende Familien vertrieben hat.

Sie und andere Aktivisten wurden von den Behörden schikaniert, geschlagen, festgenommen und inhaftiert, um sie dadurch einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen. 

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 TADSCHIKISTAN:  BUZURGMEKHR  YOROV

BUZURGMEKHR YOROV

Der Menschenrechtsanwalt und gewaltlose politische Gefangene Buzurgmekhr Yorov befindet sich seit September 2015 im Gefängnis und hat kaum Zugang zu seinen Familienangehörigen und Rechtsbeiständen. Er wurde in vier Strafverfahren aufgrund konstruierter Anklagen im Zusammenhang mit Belangen der nationalen Sicherheit, Missachtung des Gerichts, Beleidigung von Regierungsangehörigen und Beschimpfung des „nationalen Führers“ schuldig gesprochen. Er verbüßt eine 28-jährige Gefängnisstrafe in der Strafkolonie 1 in Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans, nachdem er bereits über zwei Jahre in der Untersuchungshaftanstalt 1 in Duschanbe verbracht hatte. Sein Prozess erfüllte nicht die internationalen Standards für faire Gerichtsverfahren, und seinen Angaben zufolge wurde er während seiner Inhaftierung gefoltert und anderweitig misshandelt.

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  USA: AMMAR AL BALUCHI

AMMAR AL BALUCHI

Der gebürtige Kuwaiti  Ammar al Baluchi ist seit dem 29. April 2003 inhaftiert. Ihm wird eine Beteiligung an den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA vorgeworfen. Nach seiner Festnahme befand er sich mehrere Jahre in geheimer Haft an unbekannten Orten. Seit 2006 ist er im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba inhaftiert. Ammar al Baluchi erhebt Foltervorwürfe gegen die CIA. Er sei ohne Kontakt zur Außenwelt inhaftiert und während seiner Haft an der Decke aufgehängt, nackt ausgezogen und mit lauter Musik beschallt worden. Man habe seinen Kopf wiederholt gegen die Wand geschlagen und ihn im Dunkeln immer wieder bedroht.

                                          

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